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CCCA-Mitgliederinfo 06/2026
Liebe CCCA-Mitglieder!
Am 2. Oktober 1851 begann in Österreich die systematische Wettervorhersage – damals mit 43 Messstationen der „k.k. Centralanstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus“ im Kaisertum Österreich.
175 Jahre später ist daraus GeoSphere Austria geworden: der nationale meteorologische Dienst und ein zentrales Kompetenzzentrum für Klimaforschung, Naturgefahren sowie die nachhaltige Nutzung von Ressourcen und Untergrund – und damit ein Wegbereiter moderner Wetter- und Klimaanalysen.
[Was auf den historischen Aufnahmen zu sehen ist: Karl Kreil (1798–1862), 1. Direktor der k. k. Centralanstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus (1851–1862).
Erste Wetterkarte der k. k. Centralanstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus vom 1. Juli 1865. Die Karte zeigt Kurven gleicher barometrischer Abweichung vom Normalstand. Einheiten in Pariser Linien. Die Pfeile bedeuten die Windrichtung. Ihre Länge und Befiederung geben die Windstärke an.
Am 1. Mai 1872 begannen die regelmäßigen Beobachtungen und der Dienst im neu errichteten Gebäude der k. k. Centralanstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus im 19. Wiener Gemeindebezirk auf der Hohen Warte Nr. 38. Architekt: Johann Heinrich Freiherr von Ferstel.]
Ihr/Euer CCCA-Team
Inhaltsverzeichnis
1. Aktuelle Klimaforschung & Projekte
2. Aufruf und Möglichkeit zur Beteiligung
3. Informationen von Mitgliedern & Partnerorganisationen
4. Veranstaltungen
5. Stellenausschreibungen
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1. Aktuelle Klimaforschung & Projekte
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27. Klimatag: Call for Abstracts bis 19.10. geöffnet
In diesem Jahr rückt der Klimatag die Frage in den Mittelpunkt, mit welchen Hebeln und Synergien wir die Klimawende aktiv gestalten können. Technologische Innovationen, digitale Werkzeuge und Methoden der „Artificial Intelligence (AI)“ bieten dafür großes Potenzial. Ihre volle Wirkung entfalten sie jedoch erst im Zusammenspiel mit geeigneten politischen Rahmenbedingungen, einer konsequenten Umsetzung in der Wirtschaft sowie einer breiten gesellschaftlichen Einbindung und Akzeptanz.
Da der Klimawandel sämtliche Lebensbereiche durchdringt, ist der Austausch zwischen unterschiedlichen Disziplinen und der Praxis von zentraler Bedeutung. Ob Sie an technologischen Innovationen forschen, rechtliche und ökonomische Rahmenbedingungen analysieren oder gesellschaftliche und politische Transformationsprozesse untersuchen – dauerhafte Klimaneutralität und Klimaresilienz lassen sich nur gemeinsam erreichen: durch vielfältige Forschungsbeiträge, komplementäre wissenschaftliche Perspektiven sowie künstlerische Perspektiven und kreative Lösungsansätze.
Wir laden daher Forschende und Nachwuchsforschende aller Fachrichtungen herzlich ein, ihre aktuellen Forschungsergebnisse für den 27. Österreichischen Klimatag einzureichen. Willkommen sind Beiträge aus allen Disziplinen, die sich mit Aspekten von Klimawandel, Klimaschutz, Klimaanpassung oder gesellschaftlicher Transformation sowie mit technologischen Lösungen in diesen Bereichen befassen.
Es gibt folgende Arten der Einreichung:
- Vorträge und Poster-Beiträge für die allgemeinen wissenschaftlichen Sessions inkl. Einreichungen im innovativen Vortragsformat und Flash Talks
- Einreichfrist: Montag, 19. Oktober 2026, 23:55
- Beiträge zur ACRP-Qualitätssicherung für das Jahr 2027 im Beisein des ACRP-Steering Committees
- Einreichfrist: Freitag, 4. Dezember 2026, 23:55
- Beiträge für den CCCA-Nachwuchspreis 2027
- Einreichfrist: Montag, 19. Oktober 2026, 23:55
Ihre Einreichung können Sie hier vornehmen.
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Neue Publikation: Personas für nutzerzentrierte Klimaservices
Klimaservices entwickeln sich von der reinen Datenbereitstellung hin zu konkreten Entscheidungsunterstützungssystemen. Das neue Journal Paper des ACRP Projekt Use.AT zeigt, wie Personas als strategisches Werkzeug genutzt werden können, um heterogene Nutzerbedürfnisse in funktionales, anwendungsorientiertes Design zu übersetzen.
Auf Basis von Umfragedaten, Interviews und vier Fokusgruppen wurden sechs prototypische Personas entwickelt, darunter:
- Raumplaner:in
- Manager:in für Klimawandelanpassung in Modellregionen
- Aktuar:in
- Umweltlobbyist:in
- Spezialist:in für Tropenmedizin
- Journalist:in
Die Studie zeigt: Für die Gestaltung von Klimaservices ist weniger die Berufsbezeichnung, sondern vor allem der konkrete Anwendungskontext und die Interpretationsbedürfnisse entscheidend. Unterschiedliche Sektoren benötigen oft ähnliche Produkte – von vorverarbeiteten Informationen (Karten, Factsheets, Textzusammenfassungen) bis hin zu Datensätzen für eigene Analysen.
Das Paper diskutiert, wie Personas als Brücke zwischen wissenschaftlicher Komplexität und Nutzerorientierung dienen können und zur Entwicklung von Klimainformation beitragen, die sowohl wissenschaftlich robust als auch handlungsrelevant ist.
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Neue Analyse: Hitze und Hochwasser als Gefahren für Gesundheitseinrichtungen in Österreich
Die Hitzebelastung von Gesundheitseinrichtungen in Österreich hat in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen. Während im Zeitraum 1961–1990 noch keine der untersuchten Einrichtungen im Durchschnitt 20 oder mehr Hitzetage pro Jahr verzeichnete, waren es 1991–2020 bereits 20 Prozent. Im diesjährigen Rekordsommer (2026) waren bis Ende August sogar 94 Prozent der Einrichtungen mindestens 20 Hitzetagen ausgesetzt. Knapp 60 Prozent – insgesamt 711 Einrichtungen – verzeichneten heuer sogar mindestens 40 Tage mit 30 °C oder mehr.
Das zeigt eine aktuelle Analyse der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG). Dafür wurden die Standorte von 1.239 Krankenanstalten, Senioren- und Pflegeeinrichtungen sowie Primärversorgungseinheiten mit hochaufgelösten Temperatur- und Hochwassergefährdungsdaten verknüpft.
Auch Hochwasser stellt für einen relevanten Teil der Einrichtungen eine Gefahr dar: 13 Prozent liegen in potenziellen HQ300-Überflutungsflächen, acht Prozent in HQ100-Flächen. Die Ergebnisse zeigen damit: klimabedingte Gefahren für Gesundheitseinrichtungen sind keine Herausforderung der Zukunft, sondern bereits heute Realität.
>>> Zum Factsheet <<<
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2. Aufruf und Möglichkeit zur Beteiligung
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BNE-Online-Akademie des Forum Umweltbildung: Jetzt Ticket sichern
Jetzt anmelden für die BNE-Online-Akademie im Herbst, die halbtägige Weiterbildungsveranstaltung des Forum Umweltbildung!
Wie bleiben wir verbunden in einer Zeit voller Krisen? Mit uns selbst. Mit anderen. Mit der Welt. Und mit der Zukunft, die wir mitgestalten wollen. Welche neuen Möglichkeiten entstehen, wenn wir uns als integralen Teil eines lebendigen Planeten begreifen?
Dieses Jahr rücken wir bei der BNE-Online-Akademie Empathie in den Mittelpunkt – nicht nur als Fähigkeit, andere zu verstehen, sondern als Ausgangspunkt für Mitgefühl, Verbundenheit und Solidarität. Gerade in Zeiten von Klimawandel, Artensterben, gesellschaftlicher Polarisierung und geopolitischen Konflikten macht Empathie die Perspektiven und Bedürfnisse anderer sichtbar.
Die BNE-Online-Akademie ist das virtuelle Pendant zu unserer BNE-Sommerakademie und richtet sich an Menschen aus dem Bildungsbereich, die neue Zugänge erproben, bestehende Ansätze weiterentwickeln und sich mit anderen vernetzen möchten.
Die BNE-Online-Akademie findet am 15. Oktober 2026 von 15:00 bis 19:00 Uhr im virtuellen Zoom-Raum statt. Anmeldungen sind bis zum 11. Oktober 2026 unter events.umweltbildung.at möglich.
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FFG Academy "Meet & Share": Become an Evaluator - Discover why and how | 21.10.
Horizon Europe evaluators play a central role in shaping European research and innovation funding. Yet the work of evaluators remains largely invisible to the wider research community. How are they selected? What do they assess? What is the experience really like in practice?
In this webinar, experienced evaluators share their first-hand experiences and discuss how evaluation works across the programme landscape of Horizon Europe. The event combines a compact informational input with an open panel discussion and Q&A.
It is aimed at researchers, research managers, innovators and anyone considering taking on the evaluator role.
Date: 21.10.2026 | 13:30 – 15:00 | Online (Zoom)
More information can be found here.
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FFG-Akademie ONLINE-Training „Projektmanagement in Horizon Europe“ | 4.–5.11.
Im Rahmen der FFG-Akademie organisieren wir wieder ein zweitägiges Online-Training zu „Projektmanagement in Horizon Europe“. Das Training richtet sich an Koordinierende, Projektpartner:innen sowie Projektmanager:innen von geförderten, kooperativen Projekten in Horizon Europe.
Wann: 4.–5. November 2026, jeweils von 9:00 – ca. 13:00 Uhr Wo: ONLINE, Zoom-Meeting
Zur Anmeldung und weiteren Details: www.ffg.at/europa/heu/veranstaltungen/ffg-akademie_2026-11-04
Bitte beachten: Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung und Bestätigung möglich.
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt – daher bitte rechtzeitig einen Platz sichern!
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3. Informationen von Mitgliedern und Partnerorganisationen
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Ausstellung des Projekts: "03: Soil - Between (De-)Composition and (Re-)Construction in the Climate Crisis" | 6.10.–6.11.
Im Angewandte Interdisciplinary Lab (AIL) in Wien läuft vom 6.10. bis 6.11. eine Projektausstellung. Die Eröffnung am 6.10.2026 um 18 Uhr umfasst u. a. eine Performance Lecture und eine „Soil Session“.
Ergänzt wird die Ausstellung durch ein Rahmenprogramm mit Führungen und Workshops:
Geführte Touren & „Soil Session“: 8.10, 15.10, 21.10 und 5.11
Detailinfos zum Rahmenprogramm: ail.angewandte.at/explore/exhibition-activations-soil/
Allgemeine Infos zur Ausstellung und zur Eröffnung finden Sie auf der Website ail.angewandte.at/program/03-soil/
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5vor12 Klima-Briefing für Journalist:innen - Termine im Herbst
In den Klima-Briefings des Netzwerk Klimajournalismus geben renommierte Fachleute zur Mittagszeit Einblick in ihre Forschung. Neben dem Klima-Wissen interessiert uns auch: Wie schätzen unsere Gäste den Mediendiskurs ein? Worüber sprechen wir zu wenig? Worüber berichten wir zu viel? Per Mail verschicken wir im Nachgang unsere Learnings, einen Überblick über relevante Studien und Inspiration für neue Recherchefragen.
Das Angebot vom Netzwerk Klimajournalismus Deutschland & Österreich ist kostenlos und richtet sich ausschließlich an Journalist:innen, Medienschaffende und Personen in journalistischer Ausbildung. Mehr als 1.300 Kolleg:innen haben sich schon angemeldet.
Die Klima-Briefings sind zum wichtigen Ort für Austausch untereinander geworden: Viele Fragen im Chat werden direkt von Kolleg:innen beantwortet. Ein Raum, in dem alle Fragen willkommen sind, ist uns wichtig. Denn auch erfahrenen Journalist:innen passieren angesichts der Komplexität der Krisen Fehler, die vermeidbar wären.
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Mehr als nur Klima – Der österreichische Weg in eine resiliente Zukunft - Lichtenberger Lecture mit Keywan Riahi | 3.11.
Wie lässt sich wissenschaftlicher Konsens in Zeiten tiefgreifender Umbrüche herstellen?
Österreich wird wärmer. Schneller als viele andere Länder. Der Zweite Österreichische Sachstandsbericht zum Klimawandel bündelt die Expertise von über 200 Wissenschaftler:innen und gilt international als Vorbild.
Keywan Riahi zeigt, wie dieses Gemeinschaftswerk Orientierung für Politik und Gesellschaft schafft und warum Klimapolitik mehr ist als Klimaschutz: Innovationspolitik, Digitalisierungsgestaltung und Investition in Resilienz.
Keywan Riahi leitet das Programm für Energie, Klima und Umwelt am IIASA und zählt zu den weltweit einflussreichsten Klimawissenschaftler:innen. Er prägte die globalen Klimaszenarien RCP und SSP und arbeitet seit den 1990er-Jahren für den Weltklimarat IPCC. Zudem ist er Mitglied mehrerer hochrangiger internationaler Wissenschafts- und Klimagremien.
Dienstag, 3. November 2026, 18:00 Uhr Festsaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Dr. Ignaz-Seipel-Platz 2, 1010 Wien
Anmeldung zur Lichtenberger Lecture 2026
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Neues aus dem DCNA: Disaster Research Days 2026 in München
Die vom DCNA initiierten Disaster Research Days – eine der wichtigsten europäischen Konferenzen zu Katastrophenforschung, Resilienz und Krisenmanagement – finden von 24.–26.11.2026 erstmals in München statt.
Das Event versammelt internationale Forschende, Entscheidungsträger:innen, Risikomanager:innen und weitere Expert:innen, und schafft mit Keynotes und Diskussionsrunden eine wichtige Plattform für die Reduktion von Katastrophenrisiken. Die DRD26 werden gemeinsam mit der Universität der Bundeswehr München, dem Innenministerium Bayern und der Europäischen Kommission organisiert. Derzeit wird das Programm finalisiert, in Kürze startet auch die Anmeldung.
Weitere Infos: dcna.at
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30. Steirisches Klima- und Energieforum "ENERGIE MUSS LEISTBAR SEIN – Perspektiven für eine gerechte Energiewende" | 12.10. - Anmeldung noch bis Freitag möglich!
Das Land Steiermark und die Stadt Graz veranstalten gemeinsam mit dem österreichischen Netzwerk der Klimaforschungsinstitutionen Climate Change Centre Austria CCCA zum 30. Mal das Steirische Klima- und Energieforum. Wir laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung am Montag, den 12. Oktober 2026, von 17:00 bis 19:00 Uhr, in den Lendhafen Graz ein!
Das Klima- und Energieforum öffnet den Dialog zum Thema „ENERGIE MUSS LEISTBAR SEIN – Perspektiven für eine gerechte Energiewende“. Steigende Energiepreise und hohe Lebenshaltungskosten stellen viele Menschen in der Steiermark vor große Herausforderungen. Immer mehr Haushalte sind von Energiearmut betroffen und können sich Heizen, Strom oder Warmwasser nur schwer leisten. Energiearmut ist dabei nicht nur ein soziales, sondern auch ein gesundheitliches und gesellschaftliches Problem, das uns alle betrifft. Wie können wir gemeinsam Lösungen finden, um Betroffene zu unterstützen und nachhaltige Wege aus der Energiekrise zu schaffen?
Diskutieren Sie mit Expert:innen über aktuelle Entwicklungen, konkrete Hilfsangebote und innovative Ansätze für eine gerechtere Energieversorgung. Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch!
Anmeldung bis spätestens 5. Oktober erbeten!
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Vortrag & Podiumsdiskussion: Ende der grünen Welle? Warum sozialer Klimaschutz überlebenswichtig ist | 13.10.
Im Rahmen des Themenforums "Umwelt- und Klimaschutz" lädt der ÖGB herzlich zum Vortrag von Prof. Klaus Dörre mit anschließender Podiumsdiskussion ein.
Prof. Dörres Arbeit befasst sich u. a. mit der Frage, wie eine nachhaltige Gesellschaft gestaltet werden kann. Der Autor argumentiert, dass die Ursachen ökologischer und sozialer Krisen im kapitalistischen Wirtschaftssystem liegen und sieht in einem demokratischen Sozialismus eine mögliche Alternative.
Im Mittelpunkt stehen Überlegungen zu einer Neugestaltung des Verhältnisses von Gesellschaft und Natur. Dabei werden auch feministische, ökologische und indigene Ansätze kapitalismuskritischen Denkens berücksichtigt.
Im Anschluss an den Vortrag findet eine Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Klaus Dörre (Universität Jena), Christian Jammerbund (stv. Geschäftsführer GPA Steiermark) und Jonas Langen (ÖGB-Klimabüro) statt.
13. Oktober 2026, 18 Uhr AK Steiermark, Festsaal (4. Stock), Hans-Resel-Gasse 6-14 8020 Graz
Information & Anmeldung
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ADJUST 2. Stakeholder-Workshop | 15.10.
ADjusting policy measures to achieve a Just transition preventing ineqUalities and fostering Solidary parTicipation
Klimapolitiken wirken nicht für alle Haushalte gleich. ADJUST untersucht, wo Belastungen entstehen und wie vulnerable Gruppen besser berücksichtigt werden können, um gerechtere und sozial ausgewogenere klimapolitische Umsetzungen zu ermöglichen.
Im Rahmen unseres Workshops möchten wir die Zwischenergebnisse aus ADJUST mit den Erfahrungen aus Praxis, Beratung, Verwaltung und Interessensvertretungen zusammenführen.
Gemeinsam diskutieren wir, welche sozialen Risiken und Chancen bei CO₂-Bepreisung, PV-Ausbau, Netzausbau und verschiedenen Transformationspfaden besonders relevant sind.
Zudem stellen wir unser Konzept zur Erfassung von Energiearmut anhand konkreter Energiedienstleistungen wie Heizen und Mobilität vor und möchten mit Ihnen reflektieren, wie gut dieses Konzept die Situation vulnerabler Gruppen in Österreich abbildet.
Geben Sie uns als Stakeholder:in wertvollen Input zu folgenden und weiterführenden Fragestellungen:
- Was sind aus Ihrer Sicht die dringendsten sozialen Fragen der Energiewende?
- Welche Haushalte drohen durch aktuelle Maßnahmen besonders
belastet oder ausgeschlossen zu werden?
- Wo braucht es bessere Ausgleichs-, Beteiligungs- oder
Unterstützungsmechanismen?
- Welche Empfehlungen sollten aus ADJUST unbedingt an Politik und
Umsetzung weitergegeben werden?
- Wie könnte die Definition bzw. Erfassung von Energiearmut noch
wirksamer gestaltet werden?
15. Oktober 2026 10.00-12.00 Uhr ONLINE
Wir freuen uns auf den Austausch! Bitte melden Sie sich hier an! (Zoom-Link wird automatisch nach erfolgreicher Anmeldung zugesendet)
Mehr Infos zum Projekt unter: adjust-project.at zurück zum Inhaltsverzeichnis
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Workshop „Climate mortality: A legal reality?“ am 21. Oktober an der Universität Graz
Das Research Center for Climate Law (ClimLaw:Graz) lädt gemeinsam mit der CCCA-Arbeitsgruppe KlimaSchutzRecht zu einem spannenden Workshop rund um das Thema „Climate mortality: A legal reality?“ ein.
Expert:innen aus Medizin, Psychologie und Rechtswissenschaften beleuchten, wie der Klimawandel die Sterblichkeit beeinflusst, welche rechtlichen Fragen sich daraus ergeben und wie diese Aspekte zunehmend auch vor Gericht relevant werden. Diskutieren Sie mit und erhalten Sie Einblicke in aktuelle Forschung und internationale Perspektiven!
Wann? 21. Oktober, 09:30–12:00 Uhr Wo? Universität Graz
Alle weiteren Infos und die Anmeldung finden Sie hier: climlaw.uni-graz.at
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Markt der Zukunft Graz | 4.-6.11.
Seit 2020 macht der Markt der Zukunft Graz Klimakultur als vielschichtigen und spannenden Aktionsraum erlebbar – gemeinsam mit Akteur:innen aus Initiativkultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Kunst.
(R)esistere
Der Markt der Zukunft 2026 bildet den interdisziplinären Abschluss der Jahresausstellung „BLOOM / 30% Löwenzahn“ im Kunsthaus Graz. Künstler:innen, Wissenschaftler:innen, zivilgesellschaftliche Initiativen und öffentliche Institutionen kommen zusammen, um ökologische, soziale und gesellschaftliche Herausforderungen zu verhandeln und Perspektiven für eine nachhaltige, solidarische und transformative Zukunft zu entwickeln.
Künstlerische und diskursive Formate
Zur Finissage erwartet die Besucher:innen ein umfangreiches künstlerisches Programm. Parallel laden Gastgeber:innen aus Graz beim Markt der Zukunft zu Austausch, Begegnung und gemeinsamem Lernen ein. Unter dem Titel „(R)esistere“ widmet sich das Programm sieben Themenbereichen: Demokratie & Teilhabe; Stadt & Ökologie; Widerstand & Resilienz; Zukunft des Handwerks; Resilienz, Wissenschaft & Forschung; Diasporische Zukunfts-Küche sowie einem Forum für Förderung in Kunst & Kultur.
Diasporische Zukunfts-Küche
Im Erdgeschoß untersucht die „Diasporische Zukunfts-Küche“ von Carla Bobadilla in Zusammenarbeit mit der Initiative Vorsicht, Gemüse! die Küche als sozialen und politischen Ort der Wissensproduktion. Am Beispiel von Mais und seiner in Mittelamerika verankerten Kulturgeschichte geht das Projekt der Frage nach, wie Mais nach Österreich kam und sich vom exotischen „Mitbringsel“ zu einem wichtigen Bestandteil der lokalen Küche entwickelte. Gemeinsam mit Initiativen aus Graz wird an Themen wie Wissensverlust und -weitergabe sowie kultureller Aneignung gearbeitet und Besucher:innen werden eingeladen, daran teilzunehmen. Im Space04 entsteht ein Raum für Austausch über radikale Solidarität und bewusste Kollektivität als widerständige Zukunftsperspektiven.
Preise und Vernetzung
Mit der Verleihung des Umweltpreises der Stadt Graz 2026 und des Umwelt-Kunst-Preises des Kunsthaus Graz werden Projekte und Positionen ausgezeichnet, die neue Perspektiven auf ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen eröffnen. Ein Vernetzungsangebot für Künstler:innen, Institutionen und Förderstellen schafft darüber hinaus Raum für neue Verbindungen und Kooperationen. Begleitend findet eine Dialogreihe im Rahmen der Ausstellung „Aufbruch! Steiermark ↔ Kärnten“ im Museum für Geschichte statt.
Der Markt der Zukunft schafft Räume für den Austausch zu Forschung, künstlerischer Praxis, gesellschaftlicher Teilhabe und Vernetzung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Wissen, Solidarität und kollektives Handeln zu widerstandsfähigen und zukunftsfähigen Gesellschaften beitragen können.
Alle Informationen & Programm
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Hitze, Trockenheit und Lösungen - Resiliente Böden, Wasser im Kreislauf und die Zukunft im Blick | 10.11.
Hitze und Trockenheit stellen Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Gemeinden und Regionen vor große Herausforderungen. Wie Böden, Wasserhaushalt und Siedlungsräume darauf reagieren – und welche Lösungen unter österreichischen Bedingungen bereits funktionieren – steht im Mittelpunkt unserer Veranstaltung. Es werden über 20 erfolgreiche Projekte vorgestellt, hier ein Auswahl.
BowAT – Bodenwasserhaushalt: Thomas Weninger (BAW) zeigt, wie Trockenheit und veränderte Niederschlagsmuster den Bodenwasserhaushalt und die landwirtschaftliche Produktion beeinflussen.
DryGrass: Andreas Schaumberger (HBLFA Raumberg-Gumpenstein) gibt Einblicke in Versuche zu Grünland unter zukünftigen Klimabedingungen (angefragt)
KLIMD – Klimafitte Neuanlagen von Dauerkulturen: Dr. Eva Erhart zeigt Ansätze für klimaangepasste und zukunftsfähige Dauerkulturen (angefragt).
SaveWater: Dr. Gernot Bodner stellt das Interreg-Projekt vor, welches grenzüberschreitende Lösungen für einen effizienteren Wasserverbrauch und eine klimaresiliente Landwirtschaft entwickelt. Und er gibt neue Einblicke in das Projekt Boden.Pioniere 2050.
Klimafit: Dr. Philipp von Gehren (AGES) zeigt, wie das heimische Kulturartenspektrum – von Soja und Ackerbohne bis Dinkel, Hirse und Linsen – für den Klimawandel weiterentwickelt werden kann.
Neben den Fachbeiträgen steht der gemeinsame Austausch im Mittelpunkt. Im Gallery Walk und im World Café können eigene Herausforderungen und Lösungsansätze gemeinsam mit Expert:innen aus Forschung, Verwaltung und Praxis diskutiert werden.
10. November 2026 von 09:30 - 17:00 im Reitersaal der öst. Kontrollbank in 1010 Wien
Die Teilnahme ist kostenfrei, die Plätze sind begrenzt. Hier geht´s zur Anmeldung und zur Agenda.
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Webinar: Freie Fahrt für gute Ideen - Mobilitätsbildung an Schulen | 16.11.
Wie kommen Ihre Schüler:innen eigentlich zur Schule – und was hat das mit Klimaschutz, Gesundheit und Bildung zu tun?
Mobilität ist Teil unseres Alltags und gleichzeitig ein wichtiges Zukunftsthema. Doch wie können Schulen Kinder und Jugendliche dabei unterstützen, Mobilität neu zu denken und nachhaltige Wege selbst mitzugestalten?
Diesen Fragen widmen wir uns beim Webinar
Freie Fahrt für gute Ideen – Mobilitätsbildung an Schulen
16. November 2026 | 16:00–18:15 Uhr | online | Infos und Anmeldung | Programmflyer
🚲 Was erwartet Sie?
Impulse & Wissen
Kompakte Einblicke in die Mobilitätssituation Österreichs und die Bedeutung nachhaltiger Mobilität für Schulen. Mit Barbara Laa, Verkehrsplanerin und Wissenschaftlerin an der TU Wien.
Methoden & Praxis
Interaktive Methoden und konkrete Anregungen, die sich direkt im Unterricht und Schulalltag einsetzen lassen.
Best Practice & Inspiration
Wir stellen spannende Projekte aus Österreich und Tschechien vor – von der CO₂-Bilanzierung über Schüler:innen-Projekte bis hin zu Fahrrad-Workshops und Mobilitätskampagnen.
Vernetzung & Austausch
Wo liegen die Herausforderungen an Ihrer Schule? Was funktioniert bereits gut? Und wie können wir gemeinsam eine zukunftsfähige Mobilitätskultur gestalten?
Das Webinar richtet sich an Pädagog:innen, die Mobilitätsbildung praktisch, kreativ und mit Blick auf die Lebenswelt ihrer Schüler:innen in den Schulalltag integrieren möchten.
👉 Jetzt anmelden und neue Ideen für die eigene Schule mitnehmen!
Die Veranstaltung ist eine anerkannte Weiterbildung der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems. Eine zusätzliche Anmeldung an der KPH ist vor allem für Pädagog:innen wichtig, die eine Teilnahmebestätigung über PH-Online benötigen. Nachmeldungen sind nach Ablauf der Anmeldefrist über das Nachmeldeformular möglich.
Das Seminar findet im Rahmen des Projekts Clim-E-Do! (ATCZ00047) statt, das durch das Programm Interreg Österreich-Tschechische Republik 2021–2027 gefördert wird.
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Mission Expert Talk Gesunde Böden – Lebensmittelwirtschaft zwischen Verantwortung und Wirkung | 19.11.
Gesunde Böden sind das Fundament für Ernährungssicherheit, Biodiversität und Klimaschutz. Doch wie gelingt der Wandel hin zu regenerativer Landwirtschaft und resilienten Ernährungssystemen. Und welche Rolle übernimmt die Lebensmittelwirtschaft? Im Rahmen der Mission „Gesunde Böden“ beleuchtet dieser Online-Talk Handlungsfelder und gemeinsame Möglichkeiten von Landwirtschaft, Forschung und Lebensmittelwirtschaft.
- Landwirtschaftliche Praxis & Klimaresilienz: Andreas Pfaller (Landwirtschaftskammer Österreich) gibt Einblicke in bodenschonende Bewirtschaftungsmethoden und die Bewältigung von Klima-Herausforderungen.
- Regenerative Landwirtschaft & Beschaffung: Sarah Hafian-Hatzenbichler und Valerie Hauff (Nestlé Österreich) zeigen, wie nachhaltige Beschaffung und langfristige Partnerschaften die regenerative Landwirtschaft unterstützen.
- Bodendaten & Nährstoffmanagement: Gereon Heller (AGRANA) erläutert aus Sicht der Verarbeitung, wie gezielte Bodenanalysen und Düngeempfehlungen die Bodenfruchtbarkeit langfristig sichern.
Nutzen Sie am 19. November 2026 von 13:00 - 14:00 - online die Gelegenheit, Ihre Fragen direkt einzubringen und sich mit den Expert:innen auszutauschen. Hier geht es zur Anmeldung.
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16. Umwelt im Gespräch: Warum passiert nicht mehr? Auf der Suche nach Hebeln der Transformation | 1.12.
Menschengemachter Klimawandel, Artenverlust und die zunehmende Nutzung natürlicher Ressourcen sind wissenschaftlich gut belegt – dennoch kommt der gesellschaftliche und politische Wandel nur langsam voran, teilweise geht er sogar in die entgegengesetzte Richtung.
In dieser Ausgabe von „Umwelt im Gespräch“ gehen wir daher der Frage nach, warum ein grundlegender Aufbruch ausbleibt und was eine Transformation trägt, die ein Leben innerhalb der planetaren Grenzen dauerhaft ermöglicht. Im Mittelpunkt stehen strukturelle Hemmnisse, unpassende Anreize und vernachlässigte Perspektiven, die in aktuellen Debatten oft zu kurz kommen.
Gemeinsam mit Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis diskutieren wir, welche Mechanismen Veränderung bremsen und mit welchen Hebeln eine wirksame und schnellere Transformation in Politik, Wirtschaft und Alltag ausgelöst werden könnte
Wann: 01.12.2026, Einlass 17:30, Beginn: 18:00 Wo: Obere Kuppelhalle, Naturhistorisches Museum Wien, Haupteingang – Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien (oder Teilnahme per Livestream) Veranstaltungssprache: Deutsch
Direkt zur Anmeldung
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Zu guter Letzt: Vorsprung durch Vielfalt - BUSINESSART 03/2026
Was Diversität und eine neue Führungskultur Unternehmen in Krisenzeiten bringen, das zeigt die BUSINESSART 3/2026 auf. Warum Peter Giffinger, CEO Austria bei Saint-Gobain manche EU-Regulierungen gut findet, manche weniger, beantwortet er im Interview.
Apropos Richtlinien: Worum geht es bei der Entgelttransparenz und der „Packaging and Packaging Waste Regulation“ (PPWR)? Des Weiteren sind Green Events und die Transformation des Handels Thema.
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5. Stellenausschreibungen
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Schicken auch Sie uns als Institution Stellenausschreibungen, die wir gerne auf der CCCA-Website veröffentlichen bzw. im CCCA-Newsletter versenden!
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